Algenreaktoren MINIFOR PBR mit Lichtmodul LUMO

Algenreaktor

Algenbiotechnologie

MINIFOR PBR ist ein Kesselreaktor, der mit säulenförmigen und kegelförmigen Reaktorgefässen bestückt wird. MINIFOR PBR bietet damit klare Vorteile zu herkömmlichen Kessel-Photobioreaktoren in der Algenbiotechnologie:

  • Behälter mit kleinerem Durchmesser im Vergleich zu herkömmlichen Kesselreaktoren
    führt zu mehr Belichtungszeit der photorophen Zellen
  • Einwandige Glasgefässe (ohne Metalldeckel!)
    für grosse Beleuchtungsfläche und
    ideale Beleuchtungsmöglichkeiten (Künstliches Licht oder Sonnenlicht)
  • Weder Linsensysteme noch Lichtleiter sind nötig
  • Effiziente Mischung mit MINIFOR FiSH-TAIL
    gegen das Ansetzen der Mikroorganismen auf den Oberflächen

Optimale Lichtversorgung

Wir liefern Ihnen die LED als künstliche Leuchtquellen für den MINIFOR Photobioreaktor:

  • Wählbarer Wellenlängenbereich
  • LED produziert wenig Wärme und damit muss das Medium weniger gekühlt werden
  • LUMO Lichtmodul für die Lichtregelung
  • Tag / Nacht Zyklen

Effiziente Nutzung von Licht zur Zucht der Biomasse

LAMBDA PBR sind sogenannte „Ganzglas-Bioreaktoren„. Die Beleuchtung für die Photosynthese kann deshalb von aussen angesetzt werden. Vorteile dieser Konstruktion sind:

  • Grosse Fläche für die Lichtreaktion
  • Abführung der Leuchtwärme ausserhalb der Kultur
  • Beide Beleuchtungsmöglichkeiten:
    * natürliches Sonnenlicht (Imitation von Einsätzen im Aussenbereich)
    * künstliches Licht (LED) mit spezifischen Wellenlängen (Forschungseinsatz)

Der lichtdurchlässigen Photosyntheseteil des Algenreaktors ist in verschiedenen Grössen erhältlich.

Dauerhafter Lichteintrag durch Mischen

MINIFOR FiSH-TAIL ist ein zugleich sanftes wie auch kraftvolles Mischsystem. Es wirkt nebst den senkrechten Reaktorwänden gegen das Ansetzen der phytotrophen Mikroorganismen an den beleuchteten Reaktorwänden.

Zudem können Sie die Mischfrequenz zwischen 0-20 Hz (entsprechen 0-1200 U/min) Ihren Mikroorganismen anpassen.

Damit Ihre phototrophen Mikroorganismen nicht die beleuchteten Oberflächen zuwachsen, ist eine effiziente Mischung unablässig.

Mikroalgen: Kontrollierte Zugabe von CO2

Der Photobioreaktor MINIFOR PBR ermöglicht Ihnen die genau Ermittlung des CO2-Bedarfs mit Hilfe von LAMBDA MASSFLOW.

Zur Produktion von hochwertigen Substanzen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie setzen Sie für die Gewinnung der Algenbiomasse reines CO2 ein.

Reines CO2 ist ein beträchtlicher Kostenpunkt in der Produktionsanlage. (Die Faustregel besagt, dass pro Tonne Biomasse, die Mikroalgenkultur 2 Tonnen CO2 benötigt.)

MASSFLOW reguliert digital den CO2-Strom, der Ihrer Algenkultur zugefügt wird.
Zudem können Sie den genauen CO2-Durchsatz mit Hilfe des eingebauten INTEGRATORs und der PC-SIAM Software als Kurve im Diagramm zusammen mit den anderen Wachstumsparametern laufend beobachten und abspeichern.

Kontrollierter Zulauf des Düngers

LAMBDA Schlauchpumpen für die kontrollierte Zugabe von Stickstoff-, Phosphat- und Kaliumdünger gibt es in 4 Flussraten:

Rollenpumpe animiertes GIF

  • PRECIFLOW / MULTIFLOW: 0 – 600 ml/h
  • HIFLOW: 0 – 3000 ml/h
  • MAXIFLOW: 0 – 10 L/h
  • MEGAFLOW: 0 – 51 L/h

 

LAMBDA Rollenpumpen sind damit sehr gut für Langzeiteinsätze: zuverlässig und genau, ohne Schlauchverschleiss.

Mit Hilfe des eingebauten INTEGRATORs und der PC-Software SIAM können Sie sämtliche Verbrauchsdaten auf Ihrem PC speichern und laufend als Kurve mit den anderen Wachstumsparametern darstellen lassen.

Dichte und Wachstumszustand der Algenkultur

MINIFOR PBR Biroeaktoren verfügen über die Regler und die Messelektronik der wichtigen Parameter für Ihre Algenkulturen:

  • Licht
  • pCO2
  • pO2
  • Begasung (CO2, Luft, …)
  • Temperatur
  • pH
  • und weitere Optionen nach Ihrer Wahl

Abernte

Photorophe Mikroorganismen können über

  • die aseptische Probenahme
    oder
  • über die Abernte-Linie mit einer Aberntepumpe

geerntet werden.

Für die Abernte am Ende des Batch-Verfahrens, können Sie den Kopf des LAMBDA Algenreaktor auch ganz einfach Abschrauben und den gesamten Inhalt im DSP (Down Stream Processing) weiterverarbeiten.